DEUTSCH LERNEN – DEUTSCH ÜBEN
AUF DER WEBSEITE DES SPRACHENZENTRUMS DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT KRETA
ONLINE AUFGABEN FÜR ALLE STUFEN
ΑΡΧΙΚΗ
DEUTSCH Ι
DEUTSCH ΙΙ
DEUTSCH ΙΙΙ
DEUTSCH IV
Wortschatzaufgabe
Schäden - bevorsteht - genau - Phänomen - Kräfte - Energie - Meerestiefe - Japanischen - Durchschnitt - Reihe
Das Wort “Tsunami” stammt aus dem
und ist ein Fachbegriff für Wellen mit extrem großer Wellenlänge, die durch plötzliche Verdrängung von Wasser ausgelöst werden.
Trotz seines japanischen Namens ist das
an allen Meeresküsten rund um den Erdball bekannt. Vor allem die Insel Hawaii wird immer wieder von den Riesenwellen heimgesucht.
Tsunamis treten selten als einzelne Riesenwelle auf, sondern meist als eine
von Wellen.
Die Geschwindigkeit, mit der Tsunamis durch die Weltmeere jagen, hängt von der jeweiligen
ab. Meeresforscher des Pacific Marine Environmental Laboratory haben herausgefunden, dass im Pazifik mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 4.200 Metern Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 750 Kilometern pro Stunde keine Seltenheit sind - viel schneller kann man auch mit einem Airbus nicht ans Ziel gelangen.
Die durch Vulkanausbrüche oder Erdrutsche erzeugten Tsunamis tragen in der Regel viel weniger
mit sich als Tsunamis, die durch submarine Erdstöße entstehen. Sie lösen sich deshalb meist auch viel schneller auf und wirken sich nur selten auf weit vom Ursprungsort gelegene Küstenregionen aus.
Ein bis zwei Mal pro Jahr rasen irgendwo in diesem Gebiet gefährliche lokale Tsunamis durch den Ozean, die größere
auslösen.
In China konnte nur ein Viertel aller Beben in den vergangenen vierzig Jahren wirklich vorhergesagt werden. Daher wird versucht, eine Geschichte der Beben zu rekonstruieren, um ihre Zyklen kennen zu lernen. In Tokai, einer dichtbesiedelten Wirtschaftsregion Japans, weiß man aus der Stadtgeschichte, dass ein gewaltiges Beben
, denn alle 120 Jahre wurde die Stadt erschüttert.
Im Bereich des Pazifiks ereignen sich im
zwei zerstörerische Tsunamis im Jahr.
Da den Meeresforschern das Relief des Meeresbodens mittlerweile relativ gut bekannt ist und die Geschwindigkeit eines Tsunamis im Wesentlichen von der Wassertiefe abhängt, können die Wissenschaftler die Laufzeiten und Laufrichtungen einer Tsunami ziemlich
bestimmen.
Physiker behaupten, je größer die Wellenlänge, desto geringer ist der Energieverlust einer Welle bei der Reise durch das Meer. Kein Wunder also, dass manche Tsunamis noch mehr als 10.000 Kilometer vom Ursprungsort entfernt ihre gewaltigen
zeigen können.
Tsunami
Füllen Sie die Lücken mit dem passenden Wort aus.