DEUTSCH LERNEN – DEUTSCH ÜBEN
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ΑΡΧΙΚΗ
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DEUTSCH IV
Wortschatzaufgabe
offenen - Wind - Vorhersage - Zeichen - informieren - Kräfte - Erdplatten - als - Meerestiefe - Leben
Normalerweise sind die Wellenlängen der Tsunamis auf dem
Meer riesig. 100 bis 300 Kilometer, im Extremfall sogar 500 Kilometer liegen zwischen den einzelnen Wellenkämmen.
Doch manchmal zeigt unsere Erde auch von sich aus an, was geschehen wird. Wir müssen nur lernen, die
zu lesen, die sie uns gibt. Meerestiere zeigen oft ein eigentümliches Verhalten mehrere Tage vor einem Erdbeben.
Die Geschwindigkeit, mit der Tsunamis durch die Weltmeere jagen, hängt von der jeweiligen
ab. Meeresforscher des Pacific Marine Environmental Laboratory haben herausgefunden, dass im Pazifik mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 4.200 Metern Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 750 Kilometern pro Stunde keine Seltenheit sind - viel schneller kann man auch mit einem Airbus nicht ans Ziel gelangen.
Japan ist besonders häufig Erdbeben ausgesetzt, da dort die
viele tektonische Bruchstellen aufweisen. Damit sind dort auch Tsunamis besonders häufig.
Doch wie unterscheiden sich Tsunamiwellen von "normalen" Meereswellen? Der "Macher" der Meereswellen ist der
. Von der Stärke, mit der er weht, und von der Größe des Meeresgebietes, das er überstreicht, ist die Höhe und Länge der Wellen abhängig.
Anders
bei den normalen windgenerierten Wellen wird bei einem Tsunami die Wellenenergie von der gesamten Wassersäule bis hinab zum Meeresboden weitergeleitet. Tsunamis haben also quasi überall in den Ozeanen Bodenkontakt.
1960 beispielsweise traf eine Riesenwelle wieder einmal Hilo auf Hawaii. Mehr als 60 Menschen verloren dabei ihr
. Sie hatten der Tsunamiwarnung einfach keine Beachtung geschenkt.
Steht fest, welchen Weg der Tsunami nehmen wird,
die Behörden die breite Öffentlichkeit in den betroffenen Gebieten über Radio- und Fernsehsender. Parallel werden eventuell notwendige Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet.
China, das selbst immer wieder von Erdbeben erschüttert wird, ist ein Vorreiter in der
von Beben. Schon vor 2000 Jahren wurde ein erster Seismoskop erfunden. Heute arbeiten über 10.000 Menschen mit modernster Computer-technologie an der Vorhersage von Beben.
Physiker behaupten, je größer die Wellenlänge, desto geringer ist der Energieverlust einer Welle bei der Reise durch das Meer. Kein Wunder also, dass manche Tsunamis noch mehr als 10.000 Kilometer vom Ursprungsort entfernt ihre gewaltigen
zeigen können.
Tsunami
Füllen Sie die Lücken mit dem passenden Wort aus.