Wortschatzaufgabe

Gebiete - schnell - Zerstörungskraft - Platten - Richtung - unter - Wellentyp - Gerät - gespürt - bewerten
Ein Seismograf ist ein zur fortlaufenden Aufzeichnung von Erdbebenwellen. Wegen der großen Vielfalt maximaler Ausschläge verwendete Richter eine logarithmische Skala.
Der dritte sind die Oberflächenwellen (L-Wellen, von longae undae), sie ähneln den Wellen auf der Oberfläche eines Gewässers. Sie treffen zuletzt beim Seismometer ein. Sie breiten sich an der Erdoberfläche aus, ihre Amplitude - die Stärke mit der die einzelnen Teilchen schwingen - nimmt zur Tiefe hin rasch ab.
Die Sekundärwellen (S-Wellen) sind nur rund halb so wie P-Wellen. Es sind Scherwellen wie die Wellen an einem Seil oder einer Geigensaite. Die S-Wellen bewegen sich ebenfalls durch das Erdinnere, können sich jedoch wie alle Scherwellen nur in festen Medien ausbreiten.
Im Falle dass sich der Bebenherd dem Meeresgrund befindet, können Meereswellen entstehen, die sich auf dem Weg zum Ufer - wo sonst Flachwasser ist - zu riesigen Wellenbergen von bis zu 12 m Höhe aufbauen. Diese "Tsunamis" verursachen an Land gewaltige Zerstörungen.
Generell können überall auf der Welt Erdbeben entstehen. Doch einige sind gefährdeter, nämlich die, die in den Bruch- und Faltungszonen der Erde liegen.
Die meisten Erschütterungen, die bei einem Erdbeben werden, sind in der Regel Rayleigh-Wellen, deren Amplituden viel größer als die der übrigen Wellenarten werden können.
Love-Wellen sind die schnellsten Oberflächenwellen, breiten sich aber langsamer als die S-Wellen aus. Die Bodenbewegung erfolgt in horizontaler hin und her.
1935 entwickelte Charles Francis Richter ein Verfahren, die Stärke von Erdbeben zu . Er verglich dafür die Ausschläge von Seismographen, indem er sie auf eine Standardentfernung von 100 km vom Erdbebenherd umrechnete. Je größer der Ausschlag, desto stärker das Beben.
Die Erdkruste ist in ein Mosaik von vierzehn großen und zahlreichen kleineren zerlegt.
Aus der läßt sich die Stärke eines Bebens jedoch nur grob abschätzen. Denn diese hängt auch von der Besiedlungsdichte, dem Baugrund und der Bauweise der Häuser ab. Für menschenleere Gebiete und die Ozeane lassen sich nach Mercalli überhaupt keine Angaben machen.

Erdbeben

Füllen Sie die Lücken mit dem passenden Wort aus.